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25.5.26- von Hans Reichwein
SC Offheim - RW Hadamar 2-0 (0-0)
Irgendwie lastet in den letzten Jahren ein "Fluch " über den Pokalendspielen für den SV RW Hadamar. Nach dem es im letzten Jahr, nach Verlängerung und Elfmeterschießen gegen Dietkirchen nichts mit dem Pokalsieg wurde, stand heute ein stark aufspielnder SC Offheim dem Hadamarer Streben im Wege.
Zwei Tage nach dem imposanten und wichtigen 5-0 Auswärtssieg, im vorletzten Saisonspiel der Verbandsliga beim SSC Burg, und der damit verbundenen Rückkehr zur Tabellenführung in der VL, kam am heutigen Tag gegen den Tabellendritten der Gruppenliga Wiesbaden, nichts zählbares zu Stande.
Zu recht hatte Trainer Maurice Burkhardt die Ansetzung des Pokalfinales, nur 48 Stunden nach dem Auswärtsspiel am Samstag, in der Presse moniert und die (den) Veranwortlichen, bzw den Pokalspielleiter gefragt, "ob sie überhaupt ein Interesse an Ihren Vereinen aus dem Fussballkreis hätten." Was er befürchtet hat, trat am Ende ein. Zweimal bei 30 Grad binnen 48 Stunden zu spielen , was man nicht einmal Spielern in einem Proficlub zumutet, wurde schließlich für Hadamar zum Verhängnis. Der schwer bespielbare, unebene Rasenplatz in Dietkirchen, kam dem Underdog schließlich zum Vorteil. Ein schnelles Kombinationsspiel, die Stärke des Rot Weiss Teams in dieser Saison, war auf dem relativ engen Spielfeld nicht möglich.
Zudem versäumte es Hadamar in der ersten Spielhälfte, bei einigen gut vorgetragenen Offensivaktionen den möglichen Führungstreffer zu erzielen. Einmal mehr bewies der wieder in excellenter Form aufspielende Offheimer Keeper Laux, dass er ,auch wenn er eine Klasse tiefer wie früher spielt, weiter "ein Meister seines Fachs "ist. Wie oft in den letzten Jahren hatte er schon im Trikot des TuS Dietkirchen die Hadamarer Spieler mit seinen Paraden zum Verzweifeln gebracht. Der 0-0 Pausenstand spielte dem Aussenseiter in die Karten, Die Taktik, kompakt zu stehen und gelegentlich den einen oder anderen "Stich" zu setzen, ging auf.
Als der Gruppenligist in der 49.Min, nach einem seiner bis dahin wenigen Angriffsaktionen, durch ihren überragenden Spieler Moog mit 1-0 in Front ging, ahnte man, dass das Spiel in der Folge eine "harte Nuss" für den SV Hadamar werden wird. Und so kam es. Offheim zog sich noch mehr zurück, Hadamar fand an diesem Tag keine Lösungen gegen einen leidenschaftlich verteidigenden Gegner .Mit zunehmender Spieldauer schwanden die Kräfte der Hadamarer.. Die Aktionen war nicht mehr so klar wie in der 1.Spielhälfte und die Offheimer, steigerten sich von Minute zu Minute. Gelegentlich gut vorgetragene Konter des SC sorgten immer wieder für Gefahr und die Zeit lief den Rot Weissen davon. Eine Vielzahl von Ecken brachte den Hadamarer nichts zählbares ein. Die "Brechstange" half auch nicht, weil die vielbeinige Offheimer Abwehr immer wieder Schüsse und Kopfbälle des SVH blocken konnte.
Der letzte Versuch mit dem Hadamarer Torwart im gegnerischen Strafraum eine Überzahl zu schaffen ging nach "hinten" los. Einer der abgewehrten Eckstöße fand am Mittelkreis den Offheimer Stürmer Johannes Moog, der in der 6.Minute der Nachspielzeit das Leder zum viel umjubelten 2-0 , ins leere Gehäuse der Hadamrer schoß.
Zu allem Übel verletzten sich mit Brooklyn Wölfinger und David Sumak noch zwei Hadamarer Akteure, deren Einsatz am kommenden Sonntag, im um die Meisterschaft und den Aufstieg entscheidenden Spiel, fraglich ist.
Glückwunsch an den SC Offheim, der damit zugleich Vereinsgeschichte schrieb. Es war der erste Kreispokalsieg einer 1. Offheimer Senioren Mannschaft.
Offheim: Laux, L. Müller, Hoferichter, Rademacher, Moog, Dankof, Schwertel, R. Schmidt, Kremer, B. Orani, Klaus (L. Pott, Breidenbach, Weiss, P. Potte, Koch, P.L. Schmidt, Kreft, Schöll) – Hadamar: Schuhmacher, Wölfinger, Sumak, Wilki, Brewer, Kilic, Sommer, Demirbas, Burkhardt, Rieble, Barbaric (Dursun, Halimi, Kosuchin, Schleiffer, N. Zouaoui, Hindic, Saula) –
SR: Abbondanza (SG Germania Wiesbaden) – Tore: 1:0 (50.), 2:0 (90.+5) beide Johannes Moog – Zuschauer: 800.
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23.5.26- HR

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22.5.26- HR
SSC Burg- SV Rot Weiss Hadamar
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18.5.26-HR Quelle: www.nnp.de Sppielbericht von Robin Schmidt
Der SV Rot-Weiß Hadamar (2.) wird mindestens in der Relegation um den Aufstieg in die Fußball-Hessenliga spielen. Weil das Team von Maurice Burkhardt sein drittletztes Punktspiel in der Verbandsliga Mitte gegen die SG Walluf (10.) gewonnen und der Türkische SV Wiesbaden (3.) bei Spitzenreiter TuS Hornau verloren hat, kann der TSV die Rot-Weißen nicht mehr einholen. Einholen können die Hadamarer theoretisch aber noch den TuS Hornau und möglicherweise direkt aufsteigen. Es bleibt spannend.
SV Rot-Weiß Hadamar – SG Walluf 2:1 (0:0).
Walluf stellte sich von Beginn an tief in die eigene Hälfte und überließ den Hadamarern den Ball. Damit wusste der SVH anfangs allerdings nicht viel anzufangen. Oft blieb der letzte Pass in der Wallufer Defensive hängen. Daher passierte in den ersten zehn Minuten nicht sonderlich viel „An der dicken Eiche“. Erst, als die Hadamarer langsam das Tempo im Spiel erhöhten, entstanden die gewünschten Lücken. Einen Fernschuss von Brooklyn Wölfinger vermochte SGW-Keeper Höser mit Glück über die Latte zu lenken (17.). Auch drei Minuten später gab er einem Freistoß von Nico Rieble noch eine andere Richtung: über das Tor. Danach spielten sich die Fürstenstädter in einen regelrechten Rausch an Torchancen: Leon Wilki (25., 27.), Vlado Barbaric (30.) und Thomas Brewer (35.) scheiterten erneut am starken Wallufer Schlussmann. Die Rheingauer wurden einzig durch zwei Konter gefährlich. Der Ex-Hadamarer Ruben Monteiro-Carvalho verpasste eine Flanke von Jonas Dalbert, und Nazeem Aboubakari verlor sein Eins-gegen-Eins-Duell gegen SVH-Schlussmann Nemanja Saula.
Auch im zweiten Durchgang bestimmten die Rot-Weißen das Spielgeschehen. Und so musste irgendwann der verdiente Führungstreffer fallen. Leon Wilki wurde von Tolga Demirbas auf die Reise geschickt, enteilte der SGW-Defensive und schoss zum erlösenden 1:0 (54.) ein. Der SVH wirkte befreit und entschlossen. Auch wenn Walluf nun versuchte, mehr für das Spiel zu machen, waren es die Rot-Weißen, die sich die Chancen herausspielten. Wieder überrannte Leon Wilki die Abwehr und legte den Ball in die Mitte. Dort war es dann SGW-Verteidiger Jonas Dalbert, der ihn unbedrängt ins eigene Tor schob – 2:0 (64.). Je länger das Spiel dauerte, desto mehr merkte man, dass den Fürstenstädtern die Luft ausging und sich für Walluf Räume auftaten. Den ersten Warnschuss hämmerte Daniel Bienek an den Pfosten (70.). Mehrere Flankenversuche entschärfte Nemanja Saula. Jamal Kilic, gerade eingewechselt, hatte in der 80. Minute die Entscheidung auf dem Fuß, er setzte seinen Abschluss aber gegen den Pfosten. Dann zappelte der Ball aber doch noch im Tor der Rot-Weißen: Maurice Schulz wurde auf die Reise geschickt und vollendete zum 2:1 (84.). Die Schlussphase war noch einmal chaotisch, dennoch retteten die Hadamarer den nächsten Dreier ins Ziel und stehen mindestens in der Aufstiefsrelegation.
Hadamar: Saula, Wölfinger, Wilki, Kosuchin, Sapper (82. Kilic), Brewer, Hindic, Demirbas (85. Sumak), Burkhardt, Rieble, Barbaric (80. Halimi) –
Walluf: Höser, Gerwalt, Buff, Bienek, Aboubakari (59. Alahmed), Lutterbüse, Dimter, Dalbert, Monteiro-Carvalho, Fosuhene (67. Nagayoshi), Filali Baba (75. Schulz) –
Tore: 1:0 Leon Wilki (54.), 2:0 Eigentor (64.), 2:1 Maurice Schulz (84.) –SR: Lotz (SV Bauerbach) – Zuschauer: 150.
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14.5.26- HR

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