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18.1.26- HR
SV Rot-Weiß Hadamar: Das „Rudel“ hat sich gefunden
Quelle: www.mittelhessen.de von Marion Morello
Das Saisonziel. Großen Worten sollten im besten Fall große Taten folgen. Diesem Maßstab ist der SV Rot-Weiß Hadamar zu Beginn der Saison jedoch nicht gerecht geworden. In der offiziellen Kader-Meldung hatte der Verein als Saisonziel angegeben: „Aufstieg in die Hessenliga“. Das will man „An der dicken Eiche“ seit dem Abstieg aus derselben zwar grundsätzlich insgeheim immer, so deutlich formuliert hatte es jedoch bislang niemand. Ergo, musste man sich an diesen Worten messen lassen. Und das hat - zumindest bis zum 5. Spieltag - nicht funktioniert.
Der Start. Im Rückblick nennt Spielertrainer Maurice Burkhardt den Saisonstart zwar nicht gerade miserabel, so doch zumindest „holprig“. Die Erwartungen waren riesig nach einer mehr oder minder makellosen Vorbereitung, als der SV Zeilsheim zum ersten Punktspiel der Saison 2025/26 nach Niederhadamar kam. Das Resultat ernüchternd: 1:2. Wenige Tage später das erste Derby. In Hausen warteten 500 Zuschauer und der FC Waldbrunn, der die Rot-Weißen mit Herz und Leidenschaft mit 2:1 besiegte. Dann der vermeintliche Befreiungsschlag beim 4:0-Sieg gegen den FC Ederbergland. Die Ernüchterung folgte jedoch schon kurz darauf beim nächsten Derby auf dem Reckenforst. Der TuS Dietkirchen feierte seinen 2:1-Sieg gegen die Hadamarer euphorisch. Auch beim Lokalfight bei Aufsteiger VfR 07 Limburg blieb dem SVH lediglich ein Pünktchen beim 2:2.
Die Wende. Ratlosigkeit? „Nein“, sagt Maurice Burkhardt rückblickend. „Wenn man im August elf Transfers macht, ist das nicht unbedingt vorteilhaft. Das muss sich erst einmal zusammenfügen, ein Rädchen in das andere greifen.“ Aber wo Regen ist, scheint auch irgendwann wieder die Sonne, wie es so schön heißt. Und die ging schon sehr bald auf. Am letzten Tag im August schlug mit dem TuS Hornau der letztjährige Hessenligist in Niederhadamar auf. Zwei Top-Favoriten standen sich gegenüber. Und siehe da: Der SV Rot-Weiß Hadamar knackte das Team von Trainer Andreas Klöckner mit 2:1. Edeltechniker Marc Fichtner hatte den Siegtreffer in der 69. Minute erzielt.
Der Turnaround. War das der Turnaround? Noch nicht ganz. Noch einmal musste sich das Team von Maurice Burkhardt und seinem Co., Andreas Bonß, beugen beim 1:2 gegen die Sportfreunde Blau-Gelb Marburg. Aber dann... 3:0-Derby-Revanche gegen den TuS Dietkirchen, 4:1-Sieg bei den TSF Heuchelheim, 4:0-Erfolg beim FV Breidenbach, 4:0 gegen den SV Wiesbaden, 1:1 beim TSV Steinbach Haiger II, 11:2 gegen Germania Okriftel, 2:1-Sieg bei der mitfavorisierten SG Walluf, 6:0 gegen den SSC Juno Burg, 3:3 beim aktuellen Tabellenzweiten, Türkischer SV Wiesbaden. Unterbrochen wurde diese phantastische Serie lediglich durch die 1:3-Heimniederlage gegen den amtierenden Vizemeister FV Biebrich 02 - ein Schönheitsfehler. Inzwischen waren die Hadamarer längst wieder in die Top Fünf zurückgekehrt, hatten sich aber in der obersten Tabellenregion hartnäckigster Konkurrentenwie den TuS Hornau, TSV Wiesbaden, FV Biebrich und FC Waldbrunn zu erwehren.
Die Gala. Die finale Jahres-Gala sollte aber noch folgen. Am eisigen Mittwochabend des 3. Dezember kam im Nachholspiel der FC Waldbrunn an die „dicke Eiche“. Beide Mannschaften - man muss es so sagen - mit den allerletzten Aufgeboten; die Verletztenmisere hatte hier wie dort erhebliche Opfer gefordert. Die individuelle Klasse der Hadamarer traf einmal mehr auf die Leidenschaft und Kampfkraft der Waldbrunner. Doch die machten spielentscheidende Fehler, und der SV Rot-Weiß formte sich urplötzlich zu einer echten Mannschaft. Dem 1:0 durch Maurice Burkhardt als „Dosenöffner“ folgten drei Treffer zum Hattrick von Raoul Petak zum 4:0-Pausenstand. Vlado Barbaric und Ricardo-José Wilhelm besorgten den Rest. Die Hadamarer spielten wie im Rausch, der FCW an diesem Abend nur noch ein „Häufchen Elend“.
„Wir hatten einen optimalen Tag erwischt“, erinnert sich Maurice Burkhardt. Aber er sieht im Nachhinein auch eine echte Entwicklung. „Wir haben die letzten zwei, drei Spiele vor der Winterpause als Mannschaft gespielt“, sagt er nicht ohne Stolz, denn an diesem Thema hatte er vom ersten Tag seines Engagements beim SV Rot-Weiß Hadamar zu knabbern gehabt. Gegen Waldbrunn konnte er es sich sogar erlauben, Spieler von den Alten Herren und aus der SVH-C-Liga-Elf einzuwechseln.
Das Rudel. Die Rot-Weißen waren zurück, die „Aufräumarbeiten“ im Kader durch Maurice Burkhardt (Leonardo Goltz und Michel Gschwender mussten gehen) hatten zwar einerseits dazu geführt, dass das Spielermaterial auch aufgrund etlicher Verletzter und Erkrankter sehr dünn geworden war, andererseits hatte sich jetzt offenkundig ein „Rudel“ zusammengefunden, das wusste, um was es geht, und das bereit war, für das Team durchs Feuer zu gehen. Daran hatte Maurice Burkhardt eineinhalb Jahre intensiv gearbeitet und in den verkrusteten Vereinsstrukturen einiges auf den Kopf gestellt.
„Wir hatten viele Rückschläge im eigenen Haus zu verarbeiten“, sagt Maurice Burkhardt selbstkritisch. „Das ist zum Teil auch dem heutigen Zeitgeschehen geschuldet. Nicht jeder versteht, dass Fußball ein Mannschaftssport ist.“ Das größte Problem war letztendlich - verkehrte Welt - die hohe Qualität in der Mannschaft. Spieler, die beim SV Hadamar zuweilen auf der Bank sitzen, würden vermutlich in jedem anderen Verbandsliga-Verein zur Startelf zählen. Klar, dass die Unzufriedenheit derer, die zeitweise zuschauen müssen, wächst. „Weil in den letzten Spielen eigentlich keiner mehr auf der Bank saß, konnte auch keiner beleidigt sein“, zieht der Spielertrainer aus den gerupften Reihen auch Positives.
SVH 2026. Dass der Kader so klein nicht bleiben kann, ist in Hadamar jedem klar. In der Winterpause stießen Jamal Kilic vom Oberligisten Eisbachtaler Sportfreunde und Rückkehrer David Sumak zur Mannschaft. Der Mannschaft erhalten bleibt nun doch zumindest Enis Halimi, die Entscheidung über Manuel Dursun steht noch aus. Nicht mehr zum erweiterten Kader gehört Ricardo-José Wilhelm, der in seine eigentliche Heimat nach Rüdesheim zurückgekehrt ist und sich dort dem SV Presberg angeschlossen hat. Ob es in der Winterpause noch einen weiteren Transfer geben wird, hält Maurice Burkhardt für eher unrealistisch. „Ich habe zwar den Verein darauf hingewiesen, wo es Verbesserungswünsche gibt, schätze aber, dass es bei dem aktuell bestehenden Kader bleiben wird.“

Die bis jetzt feststehenden Winter Neuzugänge (Fotos Verein)
Noch aus stehen die Vertragsverhandlungen mit dem Trainerteam, noch ist die Entscheidung für die Saison 2026/27 offen. Am 24. Januar fliegt das Team ins - wie man hört - größtenteils mannschaftsintern selbst finanzierten Trainingslager nach Griechenland. Dort soll sich das „Rudel“ weiter festigen, um das große Ziel, die Hessenliga doch noch erreichen zu können.
Der Spielertrainer jedenfalls hat dieses noch nicht aus den Augen verloren: „Für Platz eins müssten wir unsere eigenen Hausaufgaben machen und dürften uns überhaupt nichts mehr erlauben Unser realistisches Ziel ist Platz zwei und die Relegation.“
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Wintervorbereitung bei den Senioren Fussballteams beginnt am 19.1.26
Am Montag, den 19.01.2026 beginnen die beiden Senioren Fussballteams mit der Wintervorbereitung für die Fortsetzung der Rückrunde der Saison 25/26
Neben zahlreichen Trainingsterminen und einem 5-tägigen Trainingslager des Verbandsligateams in Griechenland ,sind nachfolgende Testspiele vorgesehen:
1.Mannschaft
| Sonntag, 01.02.2026 | RW Hadamar- SV Gonsenheim (OL Südwest) | 14:30 Uhr |
| Mittwoch, 04.02.2026 | RW Hadamar - FSV Fernwald | 19:30 Uhr |
| Sonntag, 08.02.2026 | SK RotWeiss Darmstadt - RW Hadamar | 14:00 Uhr |
| Samstag, 14.02.2026 | Eintr.Stadtallendorf - RW Hadamar | 15:00 Uhr |
| Samstag, 21.02.2026 | FV Engers - RW Hadamar | 14:00 Uhr |
Sonntag, den 01.03.2026 - 1. Punktspiel in Ffm-Zeilsheim
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16.12.25- HR
Nachdem der Kader des Verbandsligateam in den letzten Wochen ,durch Verletzungen und dem Ausscheiden einiger Akteure, doch ziemlich dünn besetzt war, haben die sportlich Verantwortlichen die beiden ersten Neuzugänge verpflichtet, die ab Januar 2026 in die Vorbereitung einsteigen.
![Ist möglicherweise ein Bild von Football, Fußball und Text „JAMAL KİLiO SVRO SV RC E め 1920 EISS EISS 1922 જেে ក FARANED HA [rs] individuelles Bauen Individuellesouen fols GmbH Vnion Eirfolsa Prejekt NEUZUGANG 25/26“](https://scontent-muc2-1.xx.fbcdn.net/v/t51.82787-15/586688575_18429417076129978_9022096417378816760_n.webp?stp=dst-jpg_s640x640_tt6&_nc_cat=105&ccb=1-7&_nc_sid=127cfc&_nc_ohc=DaCOqhgXlxsQ7kNvwGFSjqU&_nc_oc=AdluFuBP446g9UH9cm6jVyiYBU8AEU_R5Ly67wJPw8ajMx0Hc22ox2QzvMcknS2J3ZgxnkQjJP7cNqbPAz8ZUeyr&_nc_zt=23&_nc_ht=scontent-muc2-1.xx&_nc_gid=gPqtcJxbuVPAu8wdHootnw&oh=00_AfkcRBTAq4vVBEGwHwkMy4yTC0fRxKjk5h45AKYwmJd03g&oe=6946EC03)
Mit David Sumak kommt ein Spieler, der in der Abstiegssaison 22/23 schon einmal für 6 Monate bei RW gespielt hat.
Jamal Kilic kommt von den Sportfreunden Eisbachtal, wo er seine Ausbildung in der Jugend absolviert hat. Der in Elz wohnhafte Sohn des in der Region bekannten Trainers Metin Kilic, möchte zu mehr Einsatzzeiten kommen ,die für ihn bei seinem bisherigen Verein nicht vorhanden waren.
Wir begrüssen die beiden neuen Akteure und wünschen Ihnen ein erfolgreiche Zeit beim SV RW Hadamar

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3.12.25- HR

" Wir geben die Antwort auf dem Platz ", hatte Trainer Maurice Burkhardt vor dem am Mittwochabend ausgetragenen Verbandsliga Derby, auf die verbalen Scharmützel in der Presse und den sozialen Medien, gesagt. Und die Antwort kam mit voller Wucht ! Mit sage und schreibe 6-0 "fegte" der verschworene ,verfügbare Haufen aus Hadamar, den FC Waldbrunn vom Platz.
Herausragende Leistung von Raoul Petak, dem mit 3 Treffern in der 1.Halbzeit ein Hattrick gelang, und der damit den Grundstein zum in dieser Form nicht erwartbaren Erfolg im Derby legte. Maurice Burkhardt hatte in der 8. Min mit dem 1-0 den Führungstreffer erzielt. Vlado Barbaric machte in der 55.Min mit dem 5-0 den "Deckel" drauf. Ricardo Wilhelm gelang in der 75.MIn das halbe Dutzend .
Glückwunsch an das gesamte Team, dem binnen 8 Tagen gegen Top Teams drei Siege ,der Anschluß an Tabellenplatz 2, und ein gelungener Jahresabschluß gelang.
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3.12.25-HR
