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12.08.26-Hr
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- Geschrieben von: Hans Reichwein
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10.06.26-Hr
Quelle. www.mittelhessen.de von Marion Morello
SV Darmstadt 98 U21 – SV Rot-Weiß Hadamar 1:1 (1:1). Nach dem Abpfiff der Hitzeschlacht – in Südhessen zeigte das Thermometer drei, vier Grad mehr an als im Raum Limburg – haderte Hadamars Spielertrainer Maurice Burkhardt, aber nur ein kleines bisschen: „Es war zum Schluss ein Spiel mit dem Feuer. Ich habe kurz überlegt, ob wir noch mal ,all in‘ gehen, umstellen und ins Eins-gegen-Eins gehen, aber das kann dann in beide Richtungen ausgehen. Wenn mir vor dem Spiel einer gesagt hätte, du holst einen Punkt in Darmstadt, dann nimmst du ihn, und wenn mir einer sagt, du hast vier Punkte nach dem zweiten Spieltag, nimmst du das auch. Ich bin mit dem Unentschieden zufrieden.“ Alles in allem war es das gerechte Ergebnis, denn die Darmstädter hatten außer einer starken halben Stunde in der ersten Halbzeit letztlich nicht mehr zu bieten gehabt, während die Rot-Weißen den Kampf erneut annahmen, alles reinlegten und dafür belohnt wurden.
Hadamar war leicht verändert in die Partie gegangen. Nico Rieble stand von Beginn an in der Kette, während Thomas Brewer dieses Mal ins rechte Mittelfeld vor Larion Kosuchin auf die Sapper-Position wechselte. Der war im Training in eine Wespe getreten und hatte einen dicken Fuß. In vorderster Front hatte Esad Smailji den Vorzug gegenüber Raoul Petak erhalten – er sollte Spielzeit gegen seinen Ex-Verein bekommen, wirkte aber etwas verloren und glücklos.
Über die rechte Seite klappte es im Angriff in den ersten Minuten mit Kosuchin und Brewer ganz gut, doch bald riss zwischen beiden der Faden; auch, weil die SV-Defensiven ihr Spielchen durchschaut hatten und dazwischen gingen. Überhaupt erhöhten die „Jung-Lilien“ bald das Tempo und kamen zu Chancen durch Vincent Hofer, dem Hadamars Keeper
Nemanja Saula entgegengrätschte (13.), und einen Kopfball von Mika Schlosser, der sich fast ins SV-Tor senkte (15.). Dann die 20. Minute: Ecke für den SV 98, die Rot-Weiß-Crew im Sechzehner verteidigte nicht resolut genug, aus dem Hinterhalt schoss Vincent Hofer zum 1:0 ein.
Die Darmstädter, im Mittelfeld von Ex-Profi Yannick Stark dirigiert, hinten vom Ex-Meppener Markus Ballmert abgesichert, hatten sich den Vorsprung jetzt verdient. Doch einfach so akzeptieren wollten die Westerwälder den Rückstand nicht. Sie machten mobil und rebellierten in Form eines Abprallers vom Rücken eines Darmstädter Spielers nach Burkhardt-Schuss (34.), nach einem Vorstoß Esad Smailjis, der von Larion Kosuchin perfekt angespielt worden war (41.), und einem der gefürchteten Brooklyn-Wölfinger-Freistöße aus gut 20 Metern (44.). Wölfinger war es auch, der eine Weltklasse-Flanke in den Lauf von Thomas Brewer schlug, und dieser abgezockt zum 1:1 ins Netz traf (45.+2). Verdient zu diesem Zeitpunkt.
Mit einem Wölfinger-Freistoß eröffnete auch Durchgang zwei. Torwart Börner tauchte ab und hatte den Ball. Schon bald machte Darmstadt wieder mächtig Druck, wollte die Vorentscheidung. Nemanja Saula klärte mit dem Fuß gegen Mika Schlosser. Später sollte er sogar ins Tor treffen; zuvor hatte er allerdings Brooklyn Wölfinger umgerannt. Der Treffer zählte nicht. Ein Freistoß von Aidan Harney landete auf dem Hinterkopf von Leon Wilki und zischte von dort hauchzart über die 98er-Torlatte.
Die Schlussoffensive der Darmstädter sollte dem SV Rot-Weiß doch noch zum Verhängnis werden, auch wenn kein Gegentreffer mehr fiel. Als Mika Schlosser freie Bahn zum Hadamarer Tor hatte, in dem nur noch Nemanja Saula wartete, versuchte ihn Brooklyn Wölfinger noch vor dem Strafraum irgendwie am Durchmarschieren zu hindern. Das gelang – und zwar punktgenau auf der Sechszehner-Linie –, allerdings zahlte der Hadamarer Verteidiger für sein Vergehen mit der Roten Karte in der Nachspielzeit. Hätte er Schlosser nicht gehalten, hätte sein Team möglicherweise den „Todesstoß“ kassiert.
Darmstadt: Börner, Meier, Kunstmann, Schlosser, Steineck (90.+1 Fenyoe), Hofer (70. Rauch), Ballmert, Schnerring (57. Maier), Stark, Pfister (84. Keranovic), Herbst (84. Dos Santos Pereira) –
Hadamar: Saula, Wölfinger, Harney, Wilki (87. Zouaoui), Kosuchin, Brewer (78. Neugebauer), Hindic, Smailji (70. Petak), Demirbas (90.+3 Sumak), Burkhardt, Rieble (75. Olizzo) – SR: Rühl (FSG Wettenberg) – Tore: 1:0 Vincent Hofer (20.), 1:1 Thomas Brewer (45.+2) – Rot: Brooklyn Wölfinger (H./90.+4/Notbremse) – Zuschauer: 200.
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- Geschrieben von: Hans Reichwein
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9.8.26- HR

Nach großem Kampf und einem intensiven Spiel, sammelt das Hessenliga Team den nächsten Punkt ein.
Wieder konnte ein Rückstand ,dank dem Treffer von Thomas Brewer in der 45. Min, egalisiert werden. Gut gemacht Jungs !
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- Geschrieben von: Hans Reichwein
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3.8.26- HR
Quelle: www.flw24.de
Mutiger Auftritt gegen einen ganz Großen des hessischen Fußballs
Die Vorfreude war im Vorfeld greifbar gewesen. Nach dem souveränen Meistertitel in der Verbandsliga und dem damit verbundenen Wiederaufstieg hatten die Verantwortlichen, Spieler und Fans des SV RW Hadamar diesem Moment wochenlang entgegengefiebert. Sechs intensive Vorbereitungswochen lagen hinter der Mannschaft, in denen die Grundlagen für die neue Herausforderung gelegt wurden. Nun war der große Tag endlich gekommen: Hessenliga-Fußball kehrte zurück an die Sportanlage „An der dicken Eiche“ in Niederhadamar.
Mit dem KSV Baunatal wartete allerdings direkt eine der schwierigsten Aufgaben der Liga. Die Nordhessen gehören seit Jahren zu den festen Größen der Hessenliga, belegten in der vergangenen Saison Rang fünf und führen die ewige Tabelle der Spielklasse an. Entsprechend ging die Favoritenrolle klar an den traditionsreichen Gast.
Doch wer erwartet hatte, dass sich der Aufsteiger zunächst vorsichtig herantasten würde, sah sich schnell getäuscht. Die Fürstenstädter gingen die Partie mit großem Selbstvertrauen an, zeigten von Beginn an eine hohe Intensität und nahmen die körperliche sowie spielerische Herausforderung sofort an.
Zwar übernahmen die Gäste zunächst erwartungsgemäß mehr Ballbesitz und versuchten, ihr gewohntes Kombinationsspiel aufzuziehen, doch Hadamar störte früh, arbeitete diszipliniert gegen den Ball und machte dem Favoriten das Leben schwer. Immer wieder gelang es den Rot-Weißen, die Angriffe der Nordhessen zu unterbrechen und selbst gefährliche Umschaltsituationen einzuleiten.
Dennoch zeigte sich die individuelle Klasse des KSV nach gut 25 Minuten. Mike Feigenspan nutzte einen perfekt getimten Steckpass, setzte sich durch und brachte Baunatal mit dem 0:1 in Führung. Ein Rückschlag für den Aufsteiger – doch keineswegs einer, der die Gastgeber aus dem Konzept brachte.
Im Gegenteil: Mit zunehmender Spieldauer wirkten die Fürstenstädter immer mutiger. Die Zweikämpfe wurden intensiver, das Spiel gewann an Tempo und Emotionen. Hadamar arbeitete sich immer besser in die Partie hinein und suchte nun selbst konsequent den Weg nach vorne.
Der verdiente Lohn folgte kurz vor der Pause. Nach einer abgewehrten Standardsituation erkannte Tolga Demirbas blitzschnell die Möglichkeit zum Konter und spielte einen punktgenauen langen Ball auf Raoul Petak. Der Angreifer setzte sich im Sprint gegen seinen Gegenspieler durch und ließ dem Baunataler Schlussmann keine Chance.
Mit diesem emotionalen Treffer ging es unter großem Applaus in die Halbzeitpause.
Raoul Petak Torschütze zum 1-1
Nervenstark bis zum Schlusspfiff – der perfekte Start ist geschafft
Auch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine intensive Hessenliga-Partie auf hohem Niveau. Baunatal versuchte, den Druck wieder zu erhöhen und kam unmittelbar nach Wiederbeginn zu einer Großchance. Doch Brooklyn Wölfinger rettete in höchster Not auf der Torlinie und bewahrte seine Mannschaft vor dem erneuten Rückstand.
Diese Szene wirkte fast wie ein Weckruf für die Gastgeber. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Leon Wilki prüfte den Gästetorwart mit einem platzierten Abschluss, während Hadamar auch defensiv weiterhin mit großem Einsatz arbeitete. Besonders Torhüter Nemanja Saula sowie die gesamte Hintermannschaft überzeugten durch kompromisslose Zweikampfführung und hohe Konzentration.
Je länger die Partie dauerte, desto deutlicher wurde, dass sich die Fürstenstädter keineswegs mit einem Achtungserfolg zufriedengeben wollten. Sie glaubten an ihre Chance auf den großen Coup.
Diese bot sich schließlich nach gut einer Stunde. Leon Wilki drang über die linke Seite in den Strafraum ein und wurde regelwidrig zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Brooklyn Wölfinger übernahm Verantwortung, behielt die Nerven und verwandelte den Strafstoß sicher zur viel umjubelten 2:1-Führung.
Spätestens jetzt war die Stimmung „An der „dicken Eiche“ endgültig entfacht. Die Zuschauer peitschten ihre Mannschaft lautstark nach vorne, während auf dem Platz um jeden Ball gekämpft wurde. Die Gäste warfen in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, erhöhten den Druck und schickten sogar ihren Torhüter bei den letzten Standardsituationen mit in den Strafraum.
Doch die Defensive der Rot-Weißen hielt dem Ansturm stand. Mit großer Leidenschaft, enormem Einsatzwillen und bemerkenswerter Geschlossenheit verteidigten die Hadamarer jeden Angriff des Favoriten weg. Jeder gewonnene Zweikampf wurde von den Fans gefeiert, jede gelungene Klärungsaktion brachte die Mannschaft dem ersehnten Schlusspfiff ein Stück näher.
Kapitän Wölfinger verwandelt den Foulelfmeter zum 2-1 Siegtreffer
Als der Unparteiische die Begegnung nach intensiven 90 Minuten beendete, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Spieler, Trainerteam und Anhänger feierten gemeinsam einen Auftakt, wie ihn sich rund um den Verein kaum jemand hätte schöner ausmalen können.
Für den SV RW Hadamar war dieser Erfolg weit mehr als nur der erste Dreier der neuen Saison. Die Fürstenstädter bewiesen eindrucksvoll, dass sie in der Lotto Hessenliga angekommen sind und sich auch gegen etablierte Spitzenteams keineswegs verstecken müssen. Besser hätte die Rückkehr in die Hessenliga kaum verlaufen können. Der erste Heimauftritt der neuen Spielzeit machte Lust auf mehr – und dürfte den Fürstenstädtern zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in geben.
Aufstellung RW Hadamar : Saula, Kosuchin, Wölfinger ,Hindic, Brewer- Hagney, Burkhardt(76.Rieble), Demirbas,(86.Halimi) - Sapper,(65.Neugebauer) Petak,(74.Samilij) Wilki (84.M Zouaoui)
Tore: 0-1 Feigenspan (26.Min) 1-1 Raoul Petak (43.) 2-1 Brooklyn Wölfinger (69.FE)
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1.8.26-HR
